Ich bin von September 2021 bis Juni 2022

in meinem Sabbatjahr und werde mir die Welt anschauen.

Danach gehts mit neuen Ideen und neuem Schwung weiter.

 

Ihre/ Eure Kerstin Zabel-Strzyz

Weiterbildungsangebote

Kursleiterinnen:

  • Debora Goessmann, Diplom Pädagogin, Mediatorin, systemische Therapeutin
  • Kerstin Zabel-Strzyz, Dipl. Sozialpädagogin, Systemische Supervisorin und systemische Therapeutin

Zielgruppe:

Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Lehrer_innen, Therapeut_innen u.ä. Berufsgruppen, die aus der Jugendarbeit, der Suchtarbeit, der therapeutischen und psychosozialen Arbeit kommen.


"Angst und Panik - eine besonder Art der Beziehungsregulierung"

Weiterbildung "Angst und Panik" Kerstin Zabel-Strzyz

Inhalt:

  • Überblick über phobische Störungen und anderen Angstreaktionen nach dem ICD10
  • Angstdynamik und Beziehungsmuster – Angst als Stabilisator der Familienstruktur?
  • Modell des psychischen Konflikts bei symptomatischen Ängsten aus der systemischen Therapie
  •  Was wäre, wenn die Angst Urlaub machen würde – von der Problemorientierung zur Lösungsfokussierung
  • Praxisbeispiele aus der Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen
  • Einüben von Stabilisierungs- und Entspannungstechniken

Ängste sind wichtig und bewahren das Überleben. Erst wenn Ängste so mächtig werden, dass sie uns einschränken und an unserer Entwicklung hindern, werden sie zu einem Problem, d.h. es gibt innere und/ oder äußere Beobachter, die die Angst in einem bestimmten Kontext bewerten und diese als Problem einstufen.

 

 Wir werden verschiedene Angststörungen anhand von Fallbeispielen vorstellen. Zur Verdeutlichung der Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten arbeiten wir mit Modellen, geben Einblick in die Genogrammarbeit und nutzen Aufstellungen. Außerdem werden wir systemische Fragetechniken erläutern und Glaubenssätzen umformulieren. Ganz praktisch werden Entspannungs- und Imaginationsübungen vorgestellt und eingeübt. Ziel ist es, mögliche Beziehungsdynamiken und innere Konflikte hinter einer Angststörung zu reflektieren, die Funktion der jeweiligen Angst zu verstehen, Übungen zur Entspannung zu erproben und erste Lösungsideen zu entwickeln.

 

Wir wünschen uns, dass die Teilnehmenden mit neuen Ideen und ein wenig mehr Leichtigkeit aus der Weiterbildung herausgehen.

 

 

 


"Trauma und Sucht"- ein Gesamtpaket oder "Hauptsache überleben"

Weiterbildung "Trauma und Sucht" Kerstin Zabel-Strzyz
Inhalt:

  • Entstehung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)
  • Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen auf das Gehirn
  • Sucht als eine erstaunliche Überlebensstrategie bei Traumafolgereaktionen
  • Modell des psychischen Konflikts zur Aufrecherhaltung süchtigen Verhaltens aus der systemischen Therapie
  • Fallbeispiel mit Genogramm
  • Stabilisierungs- und Entspannungsechniken

 

 

 

 

Die zwei Fortbildungstage verbinden die Themen "Trauma" und "Sucht" miteinander.

Am ersten Tag geht es v.a. um Fragen:

Was ist ein Trauma? Welche Auswirkungen haben traumatische Erlebnisse auf das Gehirn? An Fallbeispielen werden Traumafolgereaktionen und deren Umgang veranschaulicht.

 

Am zweiten Tag wird süchtiges Verhalten als eine Traumafolgereaktion näher betrachtet. Wir stellen ein Modell zur Erklärung von Sucht aus der systemischer Therapie vor und betrachten Sucht unter dem Blick einer Überlebensstrategie der Betroffenen.

Ganz praktisch werden wir Ihnen Stabilisierungstechniken wie Imaginations-, Achtsamkeits- und Atemübungen vorstellen, mit denen wir gute Erfahrung in der Arbeit mit Betroffenen gemacht haben.